Gerätturnerinnen bei Gaumeisterschaften erfolgreich

 

Die Tölzer Turnerinnen holen 5 Stockerlplätze:
2x Gaumeister, 2x Gau-Vizemeister und 1 Dritter Platz

oben/hinten (Trepperl) :   Franziska Mändle, Magdalena Gschwendtner, Amanda Fink, Sophia Menacher
mitte/knieend: Lilly-Sophie Raab, Lara Mett, Marie-Lena und Margarete Osvath
vorne/unten:    Johanna Botzenhart, Anna Heilmeier, Marlene Rein, Katharina Menacher, Marlene Englaender

 

Der Oberland Gau im Gerätturnen hielt am 16.Mai 2015 seinen Einzelentscheid in Miesbach ab.

80 Turnerinnen der Turnvereine aus Schongau, Mittenwald, Weilheim, Penzberg, Wolfratshausen, Schliersee, Holzkirchen und Bad Tölz wetteiferten um die Treppchenplätze.

Mit heftigem Herzklopfen gingen die Jüngsten und die Wettkampfneulinge gleich am Morgen an den Start. Am Boden musste mit Spannung und Sprungkraft die Akrobatik sowie die gymnastischen Elemente der einstudierten Übungen passend zur Musik vorgeturnt werden. Am Sprung absolvierten die Jüngsten Sprungrollen auf hohe Mattenberge oder auch Handstände mit Umfallen in die Rückenlage, eine Vorübungen für den Handstützüberschlag am Sprungtisch. Am Reck wurde den Turnerinnen Ganzkörperspannung, Stützkraft und viel Mut bei den verschiedenen Elementen wie Felgaufschwung-Umschwung, Mühle oder Aufgrätschen als Abgang, abverlangt. Wer diese Eigenschaften schon gut beherrscht, hat natürlich auch am Schwebebalken die besten Voraussetzungen für sturzfreie Sprünge, Handstände und Drehungen.

Den Youngsters der Tölzer Turnerinnen, Johanna Botzenhart, Anna Heilmeier, Marlene Rein (Jahrgang 07) sowie die allerjüngste Teilnehmerin Katharina Menacher (Jg. 09), die ein beachtliches Potenzial erkennen ließ ,gelang noch nicht alles, schlugen sich aber wacker mit dem Jg. 06 in einer Wettkampfklasse und belegten Mittelplätze. Durch Ihren Ehrgeiz und mit fehlerfreier Balken- und Sprungübungen schaffte es, sehr zur Freude aller Tölzer, Sophia Menacher Jg. 06 als Drittplatzierte aufs Treppchen und bewies einmal mehr, dass sich viel Trainingsfleiß auch ausbezahlt.

Im Jahrgang 2005 konnten Lilly Sophie Raab und Marlene Engländer trotz Nervosität beachtliche Trainingsfortschritte beweisen, aber das Quäntchen Glück fehlte den Mädchen noch. In der außerordentlich  starken Konkurrenz behauptete sich Lara Mett mit Rang 5 und zeigte einmal mehr wie viel Talent sie hat.

In der Altersklasse des JG 2004 starteten Eva Mühlhans und Franziska Mändle. Während Eva ihr Trainingspotenzial nicht ganz abrufen konnte, startete Franziska gewohnt souverän durch. Höchstschwierigkeiten an fast allen Geräten meistert Sie mit Bravour, lediglich am Zittergerät, dem Schwebebalken, musste Sie durch einen Absteiger Punkte liegen lassen. Dennoch reichte es für einen sicheren und erfreulichen 2. Treppchenplatz.

Magdalene Gschwendtner Jg. 03 hatte sich einiges vorgenommen, so beispielsweise den Handstützüberschlag über den 1,25 Meter hohen Sprungtisch, der auch mit der Tagesbestwertung in Ihrer Wettkampfklasse benotet wurde. Sie konnte Ihren Fortschritt an den restlichen Geräten abrufen und wurde mit dem 2. Platz belohnt. 

Im Jg. 2002 starteten  3 Tölzerinnen.  Während die Zwillinge Marie-Lena und Margarete Osvath sich mit den guten Plätzen 6 und 7 im großen Starterfeld begnügen mussten, turnte  Ihre Mannschaftskameradin Amanda Fink einen herausragenden Wettkampf.   Mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad der P9 im Gau turnte sie einen Handstützüberschlag mit einer halben Drehung in der ersten und zweiten Flugphase über den Sprungtisch, für den sie mit Bestwertung den Grundstock für Ihren Gaumeistertitel  legte. Auch am Balken turnte Sie die Höchstschwierigkeit P9 mit Handstand und einer ½ Drehung und rundete Ihren Wettkampf mit einer fehlerfreien Stufenbarrenübung und Flick Flack am Boden ab und wurde mit dem 1.Platz belohnt.

In der Altersklasse 16 Jahre und älter dominierte Sophia Kunert das Starterfeld ganz klar und holte sich mit gut 2 Punkten Vorsprung unangefochten den Gaumeister-Titel. Sophia präsentierte den Halb-Halb am Sprung gewohnt sicher, gab dem Kampfgericht am Stufenbarren dank technisch einwandfreier Kippen fast keinen Anlass zu Punktabzügen und  beeindruckte am Boden mit scheinbar müheloser Akrobatik wie Menichelli, Flick-Flack und Salto. An diesen 3 Geräten sicherte sie sich nicht nur die höchste Wertung ihrer Konkurrenz sondern auch die höchste Wertung des Tages. Ihre Vereinskameradin Leonie Hoch schaffte mit ihrer gelungenen Akro am Boden und dem 5. Platz in der Endabrechnung doch noch einen versöhnlichen Abschluss, nachdem sie zuvor an Stufenbarren und Balken nach völlig unerwarteten Flüchtigkeitsfehlern wertvolle Punkte verloren hatte.

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